Fünf Fragen am Fünften – Jänner

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Der fünfte ist schon ein paar Tage her, aber ich habe diese Aktion eben erst entdeckt. Und da ich mir spontan vorgenommen habe, meine Spontanität zu üben, habe ich spontan beschlossen einfach mitzumachen: Jeden Monat stellt Lucia Pimpinella 5 Fragen online, die man am 5. des Monats (oder danach 😉 beantwortet.
Nette Sache, regt zum Nachdenken an und lädt ein, den inneren Horizont und die Erinnerungen an das, was man schon lange nicht mehr betrachtet hat, zu erforschen.

1. Wann hast du das letzte Mal einen verrückten Traum gehabt?

Ich glaube, das war in den heurigen Rauhnächten. Da waren einige sehr, sehr schräge Traum-Szenarien dabei.
Unter anderem eine, wo ich in Begleitung meiner Mutter und der Tochter einer Freundin in meinem Brautkleid durch eine niederösterreichische Kleinstadt laufe, weil ich vergessen habe, die richtigen Schuhe anzuziehen und im Rennen drauf komme, dass ich zeitgleich mit der Hochzeit noch eine Wanderung geplant habe und dabei realisiere, dass sich das alles mitsammen nicht ausgehen kann, während meine Mutter Schaufenster bummeln will und das Freundinnentöchterchen in ihrem Smartphone versinkt, wodurch ich beide hinter mir herziehen muss und gleichzeitig meinen Wanderteilnehmerinnen und der wartenden Hochzeitsgesellschaft SMS zu schicken versuche … uff.

Auf, auf ihr FreudianerInnen! Analysiert das mal 😉

2. Bist du heute so, wie du es dir mit 16 vorgestellt hast?

Ich weiß absolut nicht mehr, was oder speziell wie ich mir mich mit 16 vorgestellt habe. Ich bin nun 50 und das, was sich da in den letzten Jahren abgespielt hat, war einfach unvorstellbar, in jeder Richtung. Also eher nein: Weder ich, noch mein Leben sind so, wie ich es mir unbekannterweise vorgestellt haben könnte. Aber erstens kommt es ja eh immer anders und zweitens als man denkt und gut isses, so wie es ist.

3. Gibt es etwas, das du am alt werden richtig gut findest?

Die Freiheit sich nun mit Genuss der Schrulligkeit und den Spleens hingeben zu können – diese Special Effects, die wir ja alle haben, aber die meiste Zeit mit „das gehört sich doch nicht“-Make Up und gesellschaftlichen Vorgaben überdecken.
Diese Freiheit hat man zwar in jedem Alter, aber nehmen tut man sie sich erst, wenn man erkannt hat, dass man weit weniger Jahre vor, als hinter sich hat.

4. Welcher Geruch verursacht bei dir Kindheitserinnerungen?

Frische Semmeln (=Brötchen) vom Bäcker – oder frisches Brot … oh wie herrlich! Egal woran ich gerade gedacht habe, welcher Termin herandräut, wie schnell ich iwo hin muss: Frische Semmeln aus dem Ofen – Duft … und ich steh sabbernd und dämlich grinsend im olfaktorischen Nirwana.

Die besten Semmeln hatte unser Bäcker in dem Ort, wo ich großteils aufgewachsen bin (Urschendorf, um das auch mal geoutet zu haben ;). Die Wunderwerke waren weit und breit bekannt und die Leute standen Schlange. Sie wurden noch heiß verkauft und gingen weg wie die – haha – warmen Semmeln. Essen war erst möglich, wenn sie ein wenig abgekühlt waren.
Es konnte dann durchaus sein, dass ich die eben frisch erworbenen Frühstücksgaben für meine wartende Familie am Heimweg alleine verputzt habe. Und dann umdrehen und neue holen musste – was immer mit der Angst verbunden war, dass die schon wieder ausverkauft waren.

5. Welche übernatürliche Superkraft hättest du gern?

Beamen wäre toll. Also rein „technische“ heißt das ja dann teleportieren. Dann würde ich mir das Autofahren und das mühsame Abspulen der Kilometer zwischen den Orten ersparen. Weil ich bin zwar gern woanders, aber der Weg dahin ist oft so mühsam.

Lust mitzumachen? Dann hier vorbeischauen:
Alle Infos über die Aktion „Fünf Fragen am Fünften“ {#fünffragenamfünften #5fa5}