Situativer BuBaBuKu

Auch die nächste Köstlichkeit meiner Sommerrezepte ist ein „Geschenk“  und flott gemacht:

Buchbacher Buchweizenkuchen a la Ingrid

Dieses xunde, gschmackige und vielseitige Rezept verdanke ich meiner lieben Freundin Ingrid. Beim Wolle färben in ihrem Garten ergaben sich ein paar Wartezeiten, die mit allerlei Genusstätigkeiten gefüllt wurden: Einem köstlichen Mittagessen (vom lieben Herrn Kurt vortrefflichst zubereitet!), vielen tiefsinnigen und sehr heiteren Gedanken und nachmittags musste Kuchen auf den Tisch – den hat Ingrid dann so nebenbei aus dem Handgelenk geschüttelt (das bitte nicht praktisch zu verstehen, ein Handmixer oder eine Küchenmaschine sind betreff Zubereitung sehr empfehlenswert )

Am Wollfärbesamstag gab es die Buchweizen-Apfel-Version. Man kann die Köstlichkeit aber auch solo (=ohne Früchte), mit anderem Mehl, anderem Obst machen und hat so ein gutes Grundrezept, dass immer wieder anders schmeckt, saisonal, nach Lust und Laune, was sich gerade so ergibt – eben situativ 🙂

Die Zutaten

4 Eier
Wie schon bei Waltrauds wunderbarem Marillenkuchen: Mir kommen nur die glücklichsten Eier der Welt in den Kuchen

5-6 dag Zucker
Das sind 50-60 Gramm – weil es da letztens Fragen gab, was denn ein dag ist: Deka heißt 10, auf griechisch, und das ist gemeinhin die österreichische Maßeinheit beim Zutatengewicht. 10 dag sind demnach 100 Gramm, alles klar?

Das Zuckergewicht ist abhängig vom gewählten Obst: Saures wie Marillen braucht mehr Süße, als zum Beispiel Äpfel.

1 Packerl Vanillezucker
Ingrid nimmt da ihren selbstgemachten – ist schnell gemacht, xünder und wesentlich günstiger als gekaufter

Ca. 5 dag Butter
(Wir wissen nun: das sind?… richtig! 50 Gramm 🙂

Ca. 5 dag Rahm oder Joghurt
Was man gerade im Haus hat und ob man es ein bisserl gehaltvoller oder ein bisserl leichter haben will. Je mehr man davon nimmt, desto weicher wird der Kuchen

1/2 Packerl Backpulver

16 dag Buchweizenmehl
… oder Dinkelmehl oder was man sonst daheim hat und wonach einem der Sinn steht.

Die Zubereitung

  • Die Eier in Dotter und Eiklar trennen und das Eiklar zu steifen Schnee schlagen. Die Dotter mit dem Zucker gleichfalls schaumig rühren.
  • Das Mehl mit dem Backpulver versieben und die restlichen Zutaten nach und nach in die Dottermasse einarbeiten. Zum Schluss den Schnee unterheben und alles in einer (mit Backpapier ausgelegten Backform) verteilen.
  • Oben drauf kommt das Obst, in handliche, appetitliche Stücke geschnitten. Das versinkt dann beim Backen teilweise im Teig, was lecker und hübsch zugleich ist. Wenn man hat und mag kann man obenauf nun noch etwas Zimtzucker verteilen (das ist Zimt mit Zucker vermischt).
  • Bei ca. 165-170 Grad wird das Ganze dann im Backrohr ca. 30 Minuten gebacken.
  • Währenddessen kann man sich daran machen, die Gerätschaften einer Vorreinigung durch Abschlecken zu unterziehen – oder man überlässt diese Tätigkeit anderen, aktuell im Haus befindlichen BewohnerInnen und/oder Gästen 🙂
  • Nach 25 Minuten unterzieht man den Kuchen einer Kontrolle und entscheidet, wie lange er noch backen darf. Die Backprobe mit einem Holzstäbchen (Zahnstocher sind ein wenig zu klein, aber Schaschlickstäbchen haben sich bewärt) ist imho die beste.
  • Wenn fertig: Raus aus dem Rohr und raus aus der Backform, überkühlen lassen (idealerweise auf einem Gitter), Kaffee und Tee kochen – genießen!

Weitere Ergänzungen

Schlagobers (das ist die österreichische Sahne ;), Staubzucker oben drüber, alternativ kann ich mir da auch gut Ahornsirup vorstellen, oder auch etwas Jam oder Marmelade (wenns nicht anders geht, dann halt auch Konfitüre).

Gutes Gelingen und wohl bekomms!

Michaela Schara

Hallo! Ich bin Michaela Schara, Bloggerin & Web-Nomadin, Natur & Kraftplatz Begeisterte, Mutter & Mensch. Ich schreibe über vieles, zeichne skurille Cartoons, fotografiere was mir spannend erscheint, lebe mit Morbus Crohn und versuche mein Leben mit Sinn und Freud´ zu füllen. Manchmal gelingt mir das sogar ;-)

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