Artikel

Fünf Fragen am Fünften – März: Powidlgolatsche, Bücherliebe und sorry: keine Ahnung wohin

schattenimwald 1024x768 - Fünf Fragen am Fünften - März: Powidlgolatsche, Bücherliebe und sorry: keine Ahnung wohin

Weiter gehts im Jahreskreis, der März ist da, trotz Schnee und Eis 😉
Und damit auch die nächsten fünf Fragen.

(Keine Ahnung worum es geht? Das ist eine monatliche Mitmachaktion via Luzia Pimpinella. Jeden Monat am 5. beantwortet man am 5 Fragen. Alle meine 5fa5-Beiträge gibt es hier)

1. Wenn du ein Gericht zum Essen wärst, was wärst du dann?

Eine Powidlgolatsche.
Das war das erste, was mir bei dieser Frage in den Sinn gekommen ist.
Vermutlich werden nur Österreicher verstehen, was damit gemeint ist.

Nun denn, wollen ma mal für Aufklärung sorgen:

Bei einer Powidgolatsche handelt es sich um eine sog. Mehlspeise – etwas Süßes, dass man zu jeder Tages- und Nachtzeit essen kann. Meist besteht das Äußere aus Plunderteig, der festern und auch etwas gehaltvolleren Version eines Blätterteigs.
Womit schon mal klar ist: Der Teig ist vielschichtig, hat mehrere Aussenlagen, die je nachdem knistern, dicker oder dünner sind, weich und anschmiegsam oder hart und spröde.

Artikel

Fünf Fragen am Fünften – Februar

Schneegloeckerl 1024x765 - Fünf Fragen am Fünften - Februar

Und schwuppsdiwupps: Schon sind wir im Februar gelandet und jaaa, diesmal bin ich pünktlich! Hier die wahnsinnig ausführlichen Antworten auf die fünf Fragen am fünften Februar (4F in einer Überschrift. Auch nicht schlecht :))

(Keine Ahnung worum es geht? Das ist eine monatliche Mitmachaktion via Luzia Pimpinella. Jeden Monat am 5. beantwortet man am 5 Fragen. Alle meine 5fa5-Beiträge gibt es hier)

1. Bist du morgens nach dem Aufwachen gleich richtig munter?

Nein. Ich bin froh, wenn ich geistig halbwegs anwesend bin. Ich bin kein Morgenmensch, steh aber dennoch meist sehr früh auf. Diese Diskrepanz wird mit Schweigen und ritualisierter Routine kompensiert. Und mit irischem Porridge. Und viel grünem Tee.

2. Würdest du gern in die Zukunft blicken können?

Nein, das nimmt den postivien Überraschungseffekt aus dem Dasein und hätte mich, wenn ich es als junge Erwachsene gekonnt hätte, fürs Leben verschreckt. Und als …ähm, etwas ältere 😉 fertig Gewachsene hab ich weise erkannt, dass man nicht immer alles im Vorhinein wissen muss.

Artikel

Fünf Fragen am Fünften – Jänner

Eiszapfen 768x576 - Fünf Fragen am Fünften - Jänner

Der fünfte ist schon ein paar Tage her, aber ich habe diese Aktion eben erst entdeckt. Und da ich mir spontan vorgenommen habe, meine Spontanität zu üben, habe ich spontan beschlossen einfach mitzumachen: Jeden Monat stellt Lucia Pimpinella 5 Fragen online, die man am 5. des Monats (oder danach 😉 beantwortet.
Nette Sache, regt zum Nachdenken an und lädt ein, den inneren Horizont und die Erinnerungen an das, was man schon lange nicht mehr betrachtet hat, zu erforschen.

1. Wann hast du das letzte Mal einen verrückten Traum gehabt?

Ich glaube, das war in den heurigen Rauhnächten. Da waren einige sehr, sehr schräge Traum-Szenarien dabei.
Unter anderem eine, wo ich in Begleitung meiner Mutter und der Tochter einer Freundin in meinem Brautkleid durch eine niederösterreichische Kleinstadt laufe, weil ich vergessen habe, die richtigen Schuhe anzuziehen und im Rennen drauf komme, dass ich zeitgleich mit der Hochzeit noch eine Wanderung geplant habe und dabei realisiere, dass sich das alles mitsammen nicht ausgehen kann, während meine Mutter Schaufenster bummeln will und das Freundinnentöchterchen in ihrem Smartphone versinkt, wodurch ich beide hinter mir herziehen muss und gleichzeitig meinen Wanderteilnehmerinnen und der wartenden Hochzeitsgesellschaft SMS zu schicken versuche … uff.

Artikel

Kellerdurchbruch – hermetisch – brandschatzen

Feuer1 - Kellerdurchbruch - hermetisch - brandschatzen

Es bricht immer wieder durch. Da kann man noch so dicke Mauern bauen, jeden Durchgang und jede Lücke hermetisch versiegeln – es bricht immer wieder aus einem hervor und je mehr man versucht es einzusperren, umso heftiger wird es.
Da helfen keine Urschrei-Seminare, kein 1000faches Ohm, kein Wegbeten oder Ausräuchern, kein Trommeln, kein Singen, kein Tanzen oder Hare Krischna-Jodeln.

Es will raus aus seinem Verlies im Keller, mit aller Kraft, die es in sich trägt, und brandschatzen auf der leergedüngten Wiese aufgeklärter, künstlicher Gelassenheit, die wir uns gesellschaftlich haben aufdrängen lassen.

„Ich habe keine negativen Emotionen!“, schreit das, mit Gewalt oder bewusst erweiterte, Ober-Ich und meint, mit dem Negieren hat es das letzte Schlupfloch versiegelt und ab nun ist alles nur noch eitel Sonne, Wonne, Glück und Friedlichkeit.

Hämisch kichert es laut aus den unteren Tiefen des Bewusstseins und mit einem grollenden Lachen springt das Weggesperrte just dann hervor, wenn der Zeitpunkt absolut unpassend ist und man nie im Leben mit so einem Kellerdurchbruch gerechnet hätte.

Artikel

Verlustieren – Kramladen – Angst

RitterinAussee - Verlustieren - Kramladen - Angst

Und dann war da noch die immer vorherrschende Angst, beim Verlustieren im Kramladen was zu finden, von dem ich gar nicht wusste, dass ich es sofort haben muss und natürlich auch u.n.b.e.d.i.n.g.t. brauche.

Was dann dazu führt, dass ich selbst einen Kramladen üppig befüllen könnte und so anderen Angst beim Verlustieren machen könnte. Sofern die überhaupt wissen, was das ist – Verlustieren.
Da steckt die LUST drin und darum gehts: Das etwas, was man tut, Lust-Spaß-Freude-Genuss bereitet, man aber nicht a priori lustig oder freudig ist, sondern zum Beispiel ohne Sinn suchen zu wollen, herumflaniert und dabei dieses gewisse Schmetterlingsgefühl im Bauchnabel spürt.
Wie das eben passieren kann, beim Rumstromern in einem vollgestopften Zeugs-Geschäft, wo vielleicht lauter Sachen zu finden sind, die nicht immer einen Sinn, aber dafür umso mehr Lustigkeit und Freude intus haben.