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Liebesdrama auf der Pfannkuchen-Welt! #PfannkuchenArt

Während die meisten hier nur einen flachen Pfannkuchen sehen, den es zu füllen, rollen und vertilgen gilt, offenbart sich bei einem tieferen Blick eine geheimnisvolle Welt, auf der sich gerade  gehaltvolle Dramen abspielen.

Da wäre zum einen Sigbert, der Flachgrüne, der sich mit mehr Wunsch denn Tatkraft eine eigene Wolkenwelt schaffen wollte. Doch dabei kam er dem Herrn Tröger in die Quere, der als größter Wolkenherr die Mehrheit der geschmackvollen Braunblasen sein Eigen nennt. Und nebenbei eine ganz bezaubernde Tochter, Friedelunde mit Namen, hat.

Sigbert, der Flachgrüne, von der Präsenz des Herrn Tröger eingeschüchtert, senkte seinen Blick und verlor sich bis über seine grünen Grasfühler im Liebreiz Friedelundes – die ihrerseits völlig hingerissen war von dem, was sie da oben erblickte. Endlich war ein Ausweg aus des Vaters tröger Wolkenwelt in Sicht und dazu noch so ein schmucker Grünling! Das Mädchen musste sich setzen, so sehr wankten ihre Knie bei diesen wonnigen Aussichten. Was bei Sigbert wiederum Herzklopfen und entsprechende Gedankenwolken hervorrief.

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Verlustieren – Kramladen – Angst

Und dann war da noch die immer vorherrschende Angst, beim Verlustieren im Kramladen was zu finden, von dem ich gar nicht wusste, dass ich es sofort haben muss und natürlich auch u.n.b.e.d.i.n.g.t. brauche.

Was dann dazu führt, dass ich selbst einen Kramladen üppig befüllen könnte und so anderen Angst beim Verlustieren machen könnte. Sofern die überhaupt wissen, was das ist – Verlustieren.
Da steckt die LUST drin und darum gehts: Das etwas, was man tut, Lust-Spaß-Freude-Genuss bereitet, man aber nicht a priori lustig oder freudig ist, sondern zum Beispiel ohne Sinn suchen zu wollen, herumflaniert und dabei dieses gewisse Schmetterlingsgefühl im Bauchnabel spürt.
Wie das eben passieren kann, beim Rumstromern in einem vollgestopften Zeugs-Geschäft, wo vielleicht lauter Sachen zu finden sind, die nicht immer einen Sinn, aber dafür umso mehr Lustigkeit und Freude intus haben.

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Pusteblume – Käsehobel – Versteigern

Neulich, als ich traumverloren und schlafmüd durch die Wiese hinterm Haus stiefelt, stolperte ich über den Käsehobel, den das Hundemädchen aus unerfindlichen Gründen hierher verfrachtet hatte.
Ettuede_WieseDas Stolpern steigerte sich sehr ungraziös ins Fallen, was gleichermaßen meiner Müdigkeit, als auch der nimmermüden Schwerkraft zu verdanken war.

Einer gütigen Fügung verdankte ich dann aber eine relativ sanfte Landung im Wiesengrün. Lediglich die Nase versank im Löwenzahn.
Und als es mir nießend dämmerte, warum das weiße Altersköpfchen des Löwenzahns auch Pusteblume genannt wurde, überlegten meine dritten Gedanken schon, ob es sich wohl lohnen würde, den vermaledeiten Käsehobel um des Weltfriedens willen im Internet zu versteigern.

Ettuede_FannyWas das Hundemädel wenig, die Pusteblume und mich aber sehr viel friedlicher stimmen würde.
Andererseits: Immerhin hatten meine Gedanken und mein Gleichgewichtssinn gleichermaßen etwas Spontanes zu tun und wer weiß, ob mir da nicht vielleicht doch Madame Karma zusätzlich ein Bein gestellt hat.

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ICE: Bitterschokolade

Wenn der Nebel aus deinem Inneren kriecht
Sich die Sonne versteckt
und ganz verschreckt
nicht mehr hervorkommen mag

Wenn die Lebenslast sich auf einmal entlädt
Dein Kopf blockiert,
die Kraft krepiert
und das Lächeln flieht aus dem Tag

Wenn die Laune sich tiefschwarz verfärbt
die Hoffnung dir stirbt
dein Mut sich verliert
und dein Glaube die Last nicht erträgt

Just In Case of Emergency:
hab Bitterschokolade dabei.
Macht nicht glücklich, Macht nicht high

Aber rebootet das System
und manchmal, mit Glück,
Stück für Stück
scheint dann die Sonne
vielleicht wieder schön.

‚cause:
Chocolate doesn’t ask silly questions.
Chocolate understands.
And this little bitter in the sweet
Is just what you actually need.

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9 Monate

Gestern, am 26.2. waren es neun Monate.
Solange dauert es ein Kind gut auszutragen. Ich hab mir damals ein paar Tage länger Zeit gelassen. Winzig war ich dennoch. Egal, weil wachsen kann man ja auch später.

Neun Monate sind vergangen, seit diesem Tag im Mai, Christi Himmelfahrt, und der Tag war noch sehr jung. Kurz nach Mitternacht hat der Monitor diese grauenvolle gerade grüne Linie gezeigt und damit das bestätigt, was ich schon vorher gespürt habe … das sie nun gegangen ist, fort, ganz weg und für immer. „Erlöst„, sagt man so schön.

Neun Tage hat dieser Weg gedauert, von dem Moment an, wo sie in ihrem geliebten Garten zusammengebrochen ist. Eine Hirnblutung, die „böse“ Schwester des Schlaganfalls, wie man uns im Spital erklärte. Zwischen hektischen MRs, CTs und allerlei anderen Untersuchungen, während der sie mit einem bemüht tapferen Lächeln versucht hat, den Ernst der Lage für uns leichter zu machen. Wohl wissend, was das alles bedeutet.

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Parfumambivalenz & ein duftender Buchtipp

Buchtipp: „Vom Zauber des Duftes“

Bunte Rosen, blauer Lavendel, sanftgelbe Vanille, eine Prise Meer, eine größere mit zimtigen Waldduft, dann frisches Gras, Sommer-Heu und dann noch dieser einzigartige Geruch nach Schnee in kalter Winterluft – das wäre meine Parfummischung.

„Wäre“ deshalb, weil ich bisher nicht auf die Idee gekommen bin, mir eine solche Mischung zu suchen bzw. gar zu versuchen, sie selbst zu kreieren. Aber das wird vielleicht noch. Denn aktuell stecke ich meine Nase immer wieder in das Buch „Vom Zauber des Duftes“, das siebte Buchbaby von Ingrid Kleindienst-John.

Wie immer sehr ansprechend gestaltet und, was schon in ihren vorigen Büchern sehr positiv aufgefallen ist, sehr übersichtlich und in den Anwendungen leicht nachzuvollziehen. Man erfährt, wie und warum unsere Nase was tut und wie man das, was sie tut (=riechen), schulen kann. Eine kleine Einführung in die Geschichte des Duftes ist ebenso vorhanden, wie leicht verständliches Fachwissen und Erklärungen, z.B. über den Unterschied zwischen Parfum, Eau de Parfum und Eau de Toilette.

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