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#9-12: Nicht 42, Huf1 & Huf2, Südpol-Kälteschutz und Pfotenmützen

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Nach ein paar wunderschönen Offline-Tagen im malerischen Eggenburg war erstmal Nachzeichnen angesagt. Schließlich sollen am Ende des Monats 30 Skizzen beisammen sein. Nicht wegen dem Muss, sondern wegen dem Wollen. Zwischendurch habe ich mir auch noch eine neue Zeichen-App gegönnt UND einen neuen Stift fürs Tablet. Da steh ich dann sowieso immer einige Zeit davor wie die Kuh vorm neuen Tor. Wo findet man was, wie tut man wo und überhaupt: alles Neu! Uff. Auch darum wars gut ein paar Skizzen gebloggt abzuhandeln.

Hier nun die Teile 9-12 meiner 30 Dinge, die ich liebe:

#30Thinxilove bei #30SkizzenImNovember
Nummer 9 – Die Antwort ist fallweise 42, aber meistens ist es Schokolade

Schokolade stellt keine dummen Fragen, liefert aber immer eine passende Antwort. Ich gestehe: ein Leben ohne ist möglich, aber sinnlos. Schokolade ist ein Must Have, auch in Zeiten, wenn ich sie nicht vertrage. Daran riechen reicht dann auch und das Wissen, dass sie da ist und ich sie jederzeit um Hilfe bitten kann.

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#5 – 8: Jolly Jumper, das weise Huhn, worüber-man-nicht-spricht und Tanz-mich-mal(en)

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Machmal(en) geht es gut und dann wieder hat die Zeit anderes mit einem vor. Die letzten vier Tage war maltechnisch Pause bei meinem #30ThinxiLove-bei-#30SkizzenimNovember-Programm. Das Zeichenbrett und der Stift haben Ruhe gebraucht. Ich hatte anderes zu tun und auch wenn der Wille da war, war die Muße nicht gegeben (und gezeichnete Liebeserklärungen kann man nun mal nicht zwischen Tür und Angel abhandeln!). Darum wandern heute gleich vier Skizzen auf einmal in die Weblandschaft:

#30Thinxilove bei #30SkizzenImNovember
Nummer 5: Mein Auto

Ich mag meinen kleinen, feinen Modus und ich glaube, er mag mich auch. Vor vielen Jahren, als schneller Ersatz für den Vorgänger angeschafft – der spontan beschlossen hatte, sich innerlich aufzulösen (die Benzinpumpe zerbröselte … ja, traurige Sache) – ist mir mein schwarzer Flitzer schnell ans Herz gewachsen.
Angesichts des raschen Von-der-Stange-Autokaufs muss es Bestimmung gewesen sein, dass wir beide uns gefunden haben. Es passt alles und auch das, was ihm fehlt, ist gut. Mangels Anhängerkupplung kann ich leider-leider nicht mit dem Anhänger ausrücken, wenn es um größere Transporte geht. Was durchaus Vorteile hat (ich sag nur leise „delegieren“ ;). Einzig die mangelnde Sitzheizung, an die mich sein Vorgänger gewöhnt hat, hat mir anfangs gefehlt. Aber mittlerweile gehts und in kalten Zeiten hab ich ein Schaffell, das mir bei einem Bauern über den Weg gelaufen ist (ohne Inhalt, „laufen“ ist hier also rein metaphorisch gemeint).

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#30Thinxilove bei #30SkizzenImNovember: #4 Der „Alles wird gut“-Kater

3_Der "Alles wird gut"-Kater

Es gibt so Tage, da zeigt einem das Leben, dass es auf Hochschaubahnen auch Tiefpunkte gibt. Grausliche Talstationen, wo man nicht aussteigen möchte, aber es dann und wann dann doch mal kurz muss.

An solchen Tagen hat es dann auch dazu passend grausliches Wetter.
Heute zum Beispiel: Sonne, aber der eisige Typ, der sich noblesse oblige hinter Frostschleiern verbirgt und einem nur den Hohn von Wärme zukommen lässt. Grad soviel, dass man nicht ganz erfriert, aber ordentlich durchbibbert und sich nur eines wünscht: weit, weit weg zu sein.

Wenn man dann noch in lebensnahen Talstationen unterwegs ist, braucht man beim Heimkommen einen, der einem sagt, dass alles gut wird (… und wenns noch nicht gut ist, dann wars noch nicht alles).

Ich hab für solche Momente den Alles-wird-gut-Kater. Der wohnt auf einer Teetasse. Einem Häferl, das mein Opa „Potchamper“ genannt hätte. Das wäre zwar rein kulturhistorisch ein Nachttopf, aber in dem Fall bezieht sich der Ausdruck explizit auf das Fassungsvermögen meines Kater-Häferls – es geht nämlich so richtig viel hinein.

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#30Thinxilove bei #30SkizzenImNovember: #3 Kerze & Kerzenhalter

Nr3_Kerze und Kerzenhalter

Wenn der November in seine Nebeltage fällt, dann hat es die Morgenlaune besonders schwer aus den Federn zu kriechen. An Tagen, die sich dann schon von früh an in Grau(en) hüllen, braucht mein Ich eine besondere Erleuchtung – ohne Kerze geht da gar nix.

Seit letzten Sommer hab ich dazu noch einen ganz besonderen Kerzenhalter. Den hab ich beim Trödler (Altwarenhändler) in Aflenz gefunden und im freunschaftlichen Handelsgespräch zu einem wohlfeilen Preis erworben. Das gute Stück ist nicht nur retro, sondern richtig alt und kann auch als Requisite in einem Film aus dem vorvorigen Jahrhundert mitspielen. Oder in einer Darmol-Werbung, wie mein Mann gerne und sehr stimmungsvoll unromantisch anmerkt.
Wer sich nicht mehr erinnern kann: da wandert ein Männlein nächtens mit Zipfelmütze, Nachthemd und eben einem solchen Leuchter in der Hand vom Bett zum Locus … mit leicht leidender Miene und traurigem Blick.

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#30Thinxilove bei #30SkizzenImNovember: #2 mein Bett

2_Bett

Heute morgen muss irgendwas mit dem Erdmagnetfeld passiert sein. Die Schwerkraft ist plötzlich um das 100fache gestiegen – allerdings lokal begrenzt, an einem kleinen Ort.
Eigentlich nur auf ein paar Quadratmeter.
Also so ca. zwei, mehr oder weniger.
Und dummerweise lag ich drin.
Also auf diesem Platz … nämlich in meinem Bett.

Was mich ein paar Schlafeinheiten später, nachdem ich die entsetzlich hohe Bettanziehungskraft überwunden, meinen Tee in Grün und den Porridge inhaliert hatte, zu dem müden Gedanken ermunterte, dass ich heute mal meinem geliebtem Bett eine Liebeserklärungszeichnung widme. #AusGründen.

Und weil das heute eben so ist, wie es ist, und das Wetter so tut, wie es grad tut (dunkelgrau regnen), und überhaupt weil ich mein Bett auch an anderen Tagen wirklich sehr, sehr gerne habe (und in den letzten Jahren auch tagsüber sehr oft und sehr statisch nutzten musste), gibt es eben heute eine sehr grobmotorische Skizze davon.

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#30Thinxilove bei #30SkizzenImNovember: #1 Grüner Tee

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Die wunderbare Freiraumfrau hat ein weiteres Mal zur Zeichenchallenge im November gerufen:

#30SkizzenimNovember – in einem neuen Format

(kann man hier nachlesen)

Und klarnatürlich bin ich wieder dabei – mit viel Freude und ein wenig Bammel. Denn: “Schon lange nichts Gezeichnetes mehr von dir gesehen …?” – “Ich war mit Malen beschäftigt.” – “Toll! Acryl, Pastell, Aquarell …?” – “Äh, meine Zimmerwände … in gelb und weiß.

Tja nun, das Leben schreit eben dann und wann nach größeren Pinseln und anderer Leinwand und in den letzten Wochen hab ich geklotzt und gekleckert. Das Ergebnis war die Plackerei wert, aber für feinmotorische Grafiken war dann leider wenig Zeit und noch weniger Kraft.

Aber rechtzeitig zum Novemberbeginn hab ich meine ausmalerischen Ambitionen beendet und im behübschten Raum kann ich mich nun ganz auf das Zeichnen und Schreiben (und vieles andere) konzentrieren.

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