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Eierschwammerlnudeln a la Sommerfrische

Während andere in den Süden ziehen, geht unsere Sommerreise meist ins Kühle – Sommerfrische ist das Thema.

Sommerfrische – das ist so ein wunderbares, nostalgisches und alles beschreibendes Wort! Raus aus der heißen Alltagsumgebung, hinauf in die Berge, rein in die Täler, egal ob steirisch, kärntnerisch, oberösterreichisch, tirolerisch … egal, Hauptsache man überschreitet eine bestimmte Klima- oder Höhengrenze, aber der sich die Sommerglut der Ebene speziell in den frühen Morgen- und Abendstunden und ganz besonders in der Nacht verabschiedet. Es geht dahin, wo es kühl wird, ohne winterkalt zu werden. Die Lebensgeister atmen auf.

Die klassichen Sommerfrischetätigkeiten sind naturgemäß Wandern, Spazieren gehen, in Naturseen baden oder – für besonders Wagemutige – ein Plantsch in einem der eisigen Gebirgsbäche (I´m loving it!). Dann kommen noch Sonnenaufgänge in Gebirgslandschaft dazu, wofür man grausam früh aufstehen muss. Chilliger sind da schon die Sonnenuntergänge, die man in gemütlicher Gesellschaft und mit einem Veilchenspritzer auf einer Terrasse genießt (mein Favorit ist hier das Mühlviertel, nirgends sind die Sonnenuntergänge dramatischer in der Farbgebung!).

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Verlustieren – Kramladen – Angst

Und dann war da noch die immer vorherrschende Angst, beim Verlustieren im Kramladen was zu finden, von dem ich gar nicht wusste, dass ich es sofort haben muss und natürlich auch u.n.b.e.d.i.n.g.t. brauche.

Was dann dazu führt, dass ich selbst einen Kramladen üppig befüllen könnte und so anderen Angst beim Verlustieren machen könnte. Sofern die überhaupt wissen, was das ist – Verlustieren.
Da steckt die LUST drin und darum gehts: Das etwas, was man tut, Lust-Spaß-Freude-Genuss bereitet, man aber nicht a priori lustig oder freudig ist, sondern zum Beispiel ohne Sinn suchen zu wollen, herumflaniert und dabei dieses gewisse Schmetterlingsgefühl im Bauchnabel spürt.
Wie das eben passieren kann, beim Rumstromern in einem vollgestopften Zeugs-Geschäft, wo vielleicht lauter Sachen zu finden sind, die nicht immer einen Sinn, aber dafür umso mehr Lustigkeit und Freude intus haben.

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Ansichtskarten schreiben: die Rückkehr der Retrotweets!

Eine Mail vom Strand, ein Tweet vom Berg oder ein FB-Status aus der Strandbar? Das kann doch heute schon jeder, das ist nichts besonderes mehr.

Wer hingegen beim Aus-dem-Urlaub-Grüßen auffallen möchte, der sollte seine 140 Zeichen nicht ins Handy klopfen, sondern mit edler Feder oder simplem Kuli zu Papier bringen.

Die Ansichtskarten sind zurück!

Vorerst noch als Geheimtipp, aber dennoch immer öfter im Briefkasten zu finden – dem realen, also dem, der draußen vor dem Tore steht.

Wer das mal probieren will, findet hier eine kleine, feine, humoristischen Anleitung zu diesem wunderbaren Nostalgietrend: